Diese Fenster wurden vom Leinfelder Künstler Walter Schimpf für ehemalige Christuskirche in der Hindenburgstraße gestaltet und stellen als Gebet bildhaft das 'Vater Unser' dar.
Für die neue Christuskirche wurden die Fenster von Pastor i.R. Gaubatz restauriert und an die neuen Gegebenheiten angepaßt.
An dieser Stelle werden die Motive dieser Fenster präsentiert und kurz erläutert. Die Original-Intention von Walter Schimpf ist leider nicht bekannt. Die hier dargestellten Erläuterungen stellen daher nur Eindrücke interessierter Betrachter dar, die nicht unbedingt vollständig sind. Neue Erkenntisse und Eindrücke sind daher sehr willkommen und werden hier gerne ergänzt.
Das Auge Gottes steht übergroß im Zentrum dieses Motivs. Es wird umgeben vom Blau des Himmels. Lodernde Flammen steigen auf zum Himmel, Flammen auch Symbol des heiligen Geistes.
Die Friedenstaube als Symbol für Gottes Reich. Die Sanduhr läuft, Gottes Reich wird kommen aber noch ist es nicht soweit.
Der Wille Gottes wird dargestellt durch die zehn Gebote, uns gegeben auf zwei Tafeln.
Der Wille soll geschehen bei den Engeln im Himmel wie auch bei den Menschen aller Hautfarben auf der Erde.
Viele Motive für die Vielfalt mit der uns Gott versorgt.
Früchte von den Bäumen und dem Acker, Fische und alle anderen Tiere und alles was sie uns liefern.
Zum Sonnenaufgang kräht der Hahn. So wie Petrus als Vertrauter Jesu schuldig geworden ist, sind auch wir schuldig. Das Abendmahl wurde uns als Zeichen der Vergebung geschenkt...
... und so wie uns vergeben wird, sollten wir das Abendmahl auch nutzen, anderen zu vergeben - als Symbol eine Blume.
Nein, nicht der Herr setzt sich hier die Krone auf, sondern wir uns selbst. Immer stellen wir unseren Willen in den Vordergund, davor möge uns der Herr bewahren.
Das Böse in Form eines Drachens, der uns verschlingen möchte. Offen ist, ob wir es sind oder der Herr, der den Drachen bekämpft. Letzlich kann es nur gemeinsam gelingen.
Gottes Kraft verglichen mit der Kraft der Sonne und seine Herrlichkeit verglichen mit dem Sternenhimmel stehen bereit für die Ewigkeit, dargestellt durch die (liegende) 8 als Zeichen der Unendlichkeit.
Besiegelt wird dieser Bund durch das Kreuz, an dem Jesus Christus für uns gestorben ist. Der Cherub als Wächter des Paradieses steht zwischen Ende und Anfang.